Wegsehen? In unserem Namen! – eine performative Intervention gegen Friedensblindheit

Friedensbewegungen sind wichtig. Sie können Räume für Dialog, Solidarität und Veränderung schaffen.
Doch sie verlieren ihre Kraft, wenn sie die Realität von Gewalt, Besatzung und Verantwortung ausblenden.

Genau das passiert gerade: Forderungen, die nach Frieden klingen, richten sich nicht gegen die Ursache der Gewalt – sondern gegen diejenigen, die sich verteidigen.

Frieden ohne Gerechtigkeit ist kein Frieden! Er bedeutet Unsicherheit, neue Gewalt – und lässt Menschen schutzlos zurück.

Wir sind nicht gegen Frieden und den Weg dorthin. Wir wenden uns gegen eine naive Vorstellung von Frieden, die Gewalt, Besatzung und Verantwortung ausblendet.

Deshalb gehen wir auf die Straße. Um zu zeigen: Nicht in unserem Namen.Denn: Nicht alles, was nach Frieden klingt, führt auch zu echtem Frieden.

4. April 2026, 13:00 Ecke Schönhauser Allee / Choriner Str. Oderberger Str. 62, 10435 Berlin

Kommt dazu!
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