Am 12. April fanden in Ungarn richtungsweisende Wahlen statt, die die politische Landschaft des Landes grundlegend verändern könnten. Der deutliche Sieg der Tisza-Partei wirft zentrale Fragen auf: Welche Auswirkungen hat dieser Wandel auf die Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine? Welche Rolle wird Ungarn künftig in Europa spielen?

In diesem Vitsche Talk analysieren wir die aktuellen Entwicklungen und diskutieren mögliche Szenarien für die Zukunft der ungarisch-ukrainischen Beziehungen.

Wann: 23. April 2026, 18:30 Uhr
Wo: Berlin (genauer Ort wird nach bestätigter Anmeldung per E-Mail mitgeteilt)
Sprache: DE
Eintritt: free donation
Anmeldung: https://forms.gle/2XHZK3HfxdNH8ser9 

Speaker:

🎤 Péter Adamik ist politischer Aktivist und Teil der Freien Ungarischen Botschaft. Er gibt Einblicke in die innenpolitische Dynamik Ungarns, ordnet die Wahlergebnisse ein und beleuchtet, welche Konsequenzen sich daraus für die Ukraine und Europa ergeben könnten.

In Deutschland ist die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bis heute stark von sowjetischen Narrativen geprägt. Die Perspektiven der Ukraine bleiben oft unsichtbar – obwohl Millionen Ukrainer:innen Opfer von Krieg, Besatzung und Gewalt wurden.

Das wollen wir ändern.

Seit 2022 machen wir auf eine einfache Realität aufmerksam: Berlin hat keinen anerkannten Gedenkort für die ukrainischen Opfer des Zweiten Weltkriegs.

Deshalb schaffen wir Formen des Erinnerns, welche diese Lücke sichtbar machen.

2022 haben wir eine temporäre Gedenkinstallation nahe der Sophiensæle umgesetzt – einem Ort, der mit Zwangsarbeit im Nationalsozialismus verbunden ist. Viele der dort ausgebeuteten Menschen kamen aus der Ukraine. Bis heute gibt es dort keine Gedenktafel.
Die Installation lud dazu ein, Blumen niederzulegen und damit die Abwesenheit von Erinnerung sichtbar zu machen.

2023 haben wir bewusst keine Aktionen an sowjetischen Denkmälern organisiert. Diese Orte vermitteln eine einseitige Geschichtserzählung und spiegeln nicht die Vielfältigkeit ukrainischer Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg wider.
Gleichzeitig gingen wir juristisch dagegen vor, dass das Tragen ukrainischer Flaggen dort untersagt wurde.

Denn: Auch wenn diese Denkmäler aus unserer Sicht problematisch sind – das Verbot ukrainischer Symbole negiert die Rolle und das Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer im Zweiten Weltkrieg.

2024 haben wir einen Gedenkmarsch organisiert – mit der Forderung nach einem offiziellen Erinnerungsort für die Ukraine in Deutschland.

2025 gingen wir wieder auf die Straße.

2026 folgt der nächste Schritt.

Im Mai startet die Ukrainische Erinnerungswoche in Berlin
fünf Tage voller Diskussionen, Ausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen.

Gemeinsam mit Historiker:innen, Künstler:innen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen schaffen wir Raum für eine Perspektive, die oft fehlt: Die Betrachtung der ukrainischen Geschichte als eigene Geschichte. 

Wir laden euch herzlich ein, mit euren Veranstaltungen Teil davon zu werden. Nehmt an unserem Open Call für das Event teil: https://forms.gle/2PNrv3EL7tM5DLH28 

Erinnerung ist nicht nur Vergangenheit.
Sie schafft die Grundlage für Gerechtigkeit in der Gegenwart.

4.–8. Mai 2026 · Berlin
Das Programm folgt in Kürze.

Friedensbewegungen sind wichtig. Sie können Räume für Dialog, Solidarität und Veränderung schaffen.
Doch sie verlieren ihre Kraft, wenn sie die Realität von Gewalt, Besatzung und Verantwortung ausblenden.

Genau das passiert gerade: Forderungen, die nach Frieden klingen, richten sich nicht gegen die Ursache der Gewalt – sondern gegen diejenigen, die sich verteidigen.

Frieden ohne Gerechtigkeit ist kein Frieden! Er bedeutet Unsicherheit, neue Gewalt – und lässt Menschen schutzlos zurück.

Wir sind nicht gegen Frieden und den Weg dorthin. Wir wenden uns gegen eine naive Vorstellung von Frieden, die Gewalt, Besatzung und Verantwortung ausblendet.

Deshalb gehen wir auf die Straße. Um zu zeigen: Nicht in unserem Namen.Denn: Nicht alles, was nach Frieden klingt, führt auch zu echtem Frieden.

4. April 2026, 13:00 Ecke Schönhauser Allee / Choriner Str. Oderberger Str. 62, 10435 Berlin

Kommt dazu!
Eure Präsenz bringt die Aufmerksamkeit auf dieses Problem.

Am 24.02. gehen wir gemeinsam auf die Straßefür Europas Zukunft. Diese Zukunft ist untrennbar mit einem klaren Satz verbunden: Wir stehen mit der Ukraine.

Seit Monaten greift Russland systematisch die ukrainische Energieinfrastruktur an. Nicht, um „Frontlinien“ zu verschieben, sondern um die Gesellschaft zu brechen: Wohnungen sind kalt, Städte versinken im Dunkeln, Familien werden zermürbt, um die Ukraine zum aufgeben zu zwingen. Das ist Energieterror. Zivile Infrastruktur wird bombardiert und eine entschiedene Reaktion der Weltgemeinschaft bleibt aus.

Trotz allem hält die Ukraine stand. Nicht, weil es leicht wäre, sondern weil Menschen sich jeden Tag aufs Neue entscheiden, dass sie sich nicht entmenschlichen lassen. Sie reparieren, retten, teilen, überleben. Gerade deshalb dürfen wir hier nicht wegsehen. Dieser Zustand darf nicht zur Normalität werden.

Was in der Ukraine passiert, ist nicht „weit weg“. Es ist ein Spiegel unserer Entscheidungen. Europas Zögern, Europas Abhängigkeiten, Europas zu leise Stimme – all das hat Raum geschaffen, in dem ein Aggressor frei handeln konnte. Partnerschaft ist Diplomatie, aber aus Abhängigkeit erwächst Ohnmacht. Ohnmacht ist gefährlich, nicht nur für die Ukraine, sondern für uns alle.

Zusammen mit vielen Menschen auf der Welt und besonders gerade im Iran kämpfen wir gemeinsam für  Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.

Darum heißt unsere Aktion: Für Europas Zukunft stehen wir mit der Ukraine.

Kommt am 24.02. Kommt, weil Solidarität mehr ist als Mitgefühl. Sie ist Haltung gepaart mit Handeln. Kommt, um denjenigen, die im Dunkeln und in Kälte ausharren, zu zeigen: Ihr seid nicht allein.

Wir fordern:

  1. Waffenlieferungen für die Ukraine – dauerhaft und zuverlässig die Streitkräfte unterstützt, die ihre Bevölkerung gegen den russischen Terror verteidigen

  2. Langfristige Sicherheitsgarantien – verlässliche, nachhaltige Verpflichtungen sind im beiderseitigen Interesse.  Deutschland hilft beim Schutz der Zivilbevölkerung und kritischer Infrastruktur und kann mit den Erkenntnissen die eigene Sicherheit stärken.

  3. Make russia pay  – eingefrorene russische Staatsvermögen zur Finanzierung der Verteidigung und des Wiederaufbaus der Ukraine nutzen. Politischer Wille ist essentiell, um Reparationen und Entschädigungen gegen Beharrungen auf das vorgeschobene Eigentumsrecht durchsetzen.

  4. Kein „Frieden“ ohne Gerechtigkeit – alle Verhandlungen müssen echte Sicherheit und Verantwortung gewährleisten und dürfen keine Aggressionen belohnen und russland Zeit geben, sich für den nächsten Angriff zu wappnen.

  5. Entführte Kinder zurückbringen – die Deportation und Entführung ukrainischer Kinder ist ein Kriegsverbrechen. Wir fordern ihre sofortige Rückführung und die strafrechtliche Verfolgung aller Verantwortlichen.

  6. Internationale Rechenschaftspflichten stärken russlands Krieg gegen die Ukraine wird durch Partnerstaaten unterstützt. Wir fordern eine koordinierte Reaktion: Abschreckung, strengere Exportkontrollen, härtere Sanktionen und entschlossene Maßnahmen gegen Desinformation. Wir unterstützen außerdem die Einrichtung eines Sondergerichtshofs. Die Sanktionen müssen verschärft und Schlupflöcher geschlossen werden, um russlands Kampfkraft zu schwächen.

  7. Eine klare europäische Zukunft für die Ukraine – Beschleunigung der EU-Integration ist der beste Weg um Europa für die geostrategischen Herausforderungen der Zukunft zu wappnen

Route: Lustgarten → Brandenburger Tor

18:00 – 20:00

Für viele ältere Menschen in Kyjiw sind Stromausfälle im Winter lebensbedrohlich.
Spenden & teilen Sie den Fundraiser, damit wir 40.000 € erreichen können.

In diesem Winter sind in der Ukraine alltägliche Dinge wie Heizung, Strom und sogar eine zuverlässige Wasserversorgung nicht mehr garantiert. Nach schweren russischen Angriffen auf die zivile Energieinfrastruktur leiden viele Menschen in Kyjiw unter langen Stromausfällen und bitterkaltigen Temperaturen. Die Ukrainer bleiben resilient, aber für ältere Menschen sind Kälte und Dunkelheit nicht nur eine Belastung. Sie können lebensbedrohlich sein.

Viele ältere Menschen leben allein, sind in ihrer Mobilität eingeschränkt und können keine Anlaufstellen wie die vom Staat bereitgestellten „Points of Invincibility” oder „Resilience Centers” erreichen. Ohne stabilen Zugang zu Informationen und Hilfe sind sie während der Stromausfälle oft isoliert und schutzlos.

Aus diesem Grund sammelt Vitsche gemeinsam mit unseren Partnern Starenki und Bravery Spenden, um 300 Warm Help Boxes an ältere Menschen in Kyjiw zu liefern. Jede Box bietet sofortige, praktische Hilfe und enthält wichtige Dinge wie eine Wärmflasche, eine LED-Lampe/Laterne, Thermokleidung, eine Decke, eine Thermoskanne, Batterien, Kerzen und Lebensmittel, die weder gekocht noch gekühlt werden müssen (die enthaltenen Artikel können je nach Verfügbarkeit und aktuellem Bedarf variieren).

Parallel dazu werden wir durch Bravery den Zugang der Gemeinde zu Strom verbessern, indem wir drei EcoFlow-Kraftwerke an Orten installieren, an denen sich ältere Menschen und Sozialarbeiter versammeln, und 500 Laternen verteilen, die dringend benötigt werden, in Kyjiw jedoch oft ausverkauft sind.

Unser Spendenziel beträgt 40.000 Euro, um die Boxen, die Logistik, die Verteilung und die notwendigen Gebühren zu decken. Jede Spende hilft.

Spenden & Teilen!

Gemeinsam können wir denjenigen, die es am dringendsten brauchen, Wärme, Licht und Würde schenken.

Partner:
Starenki & Bravery

Gemeinsam mit TheMerchRepublic haben wir zu einem gemeinsamen Spendenaufruf für einen humanitären Minibus aufgerufen.
Dank eurer Unterstützung wurde das Ziel übertroffen: Statt der geplanten 20.000 € konnten wir 23.050 € sammeln!
Diese zusätzliche Summe ermöglicht es, den Minibus nicht nur zu kaufen, sondern ihn auch vollständig einsatzbereit zu machen – inklusive notwendiger Ausstattung und ausreichender Treibstoffreserven.
Wofür eure Spenden wirken:

Evakuierungen nach AngriffenMedikamente und LebensmittelVersorgung entlegener Dörfer
Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ihr konkrete humanitäre Hilfe möglich macht.

Vitsche e.V. arbeitet auf gemeinnütziger und transparenter Basis. 10 % der Spendensumme werden für notwendige organisatorische und administrative Kosten verwendet. Alle Ausgaben werden vollständig dokumentiert und transparent offengelegt.

Merkt euch den Tag: 24. Februar 2026
Vier Jahre sind seit Beginn von russlands Vollinvasion der Ukraine vergangen. Vier Jahre des Widerstands, der Solidarität und des Einsatzes für Freiheit – nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa.
Am 24. Februar 2026 kommen wir zusammen, um klar und öffentlich ein Zeichen zu setzen:Krieg ist nicht normal – und Europas Zukunft ist ohne eine freie Ukraine nicht denkbar.

Marsch — 18:00–19:00 UhrRoute: Lustgarten → Brandenburger TorDemonstration — 19:00–20:00 Uhr
Dies ist ein Aufruf zu gemeinsamer Verantwortung, Solidarität und Handlungsbereitschaft. Für die Ukraine einzustehen heißt, für ein demokratisches, freies und friedliches Europa einzustehen.
24. Februar 2026.Kommt dazu!Steht gemeinsam mit uns.

Das Jahr 2025 war für Vitsche ein Jahr aktiver und konsequenter Präsenz im öffentlichen Raum Deutschlands. 

Im Laufe des Jahres beschäftigten wir uns mit den Themen Krieg, Frieden, Kultur und Erinnerung und machten ukrainische Perspektiven hörbar, verständlich und sichtbar – nicht nur für politische Entscheidungsträger:innen oder Expert:innen, sondern auch für eine breite Öffentlichkeit.

Vitsche handelte dabei nicht ausschließlich reaktiv, sondern strategisch: Wir initiierten langfristige Kampagnen, brachten komplexe Themen immer wieder in den öffentlichen Diskurs ein und betonten Verantwortung – kulturelle, politische und institutionelle. 2025 festigte Vitsche ihre Rolle als Organisation, die zugleich mit der Zivilgesellschaft, den Medien, kulturellen Institutionen und politischen Partnern arbeitet.

Kampagnen 2025

February 24 / Wählt die Ukraine

Kampagne anlässlich des dritten Jahrestags der vollumfänglichen russischen Invasion in der Ukraine.

Ergebnisse:

  • eine langfristige Kommunikationskampagne im Zeitraum Januar–Februar;
  • eine Demonstration in Berlin mit rund 10.000 Teilnehmenden;
  • breite mediale Berichterstattung (u. a. Tagesspiegel, FAZ, RBB, France 24, DW);
  • die Kampagne wurde zu einem wichtigen Bezugspunkt der öffentlichen Debatte über den Krieg und die europäische Sicherheit.

No peace at any price

Eine Advocacy-Kampagne gegen vereinfachte und gefährliche Vorstellungen von einem „Frieden um jeden Preis“, die die Realität der russischen Aggression ausblenden.

Ergebnisse:

  • eine öffentliche Performance in Form eines symbolischen „Referendums“ mit Friedenstauben;
  • Beteiligung an öffentlichen Debatten rund um den Ostermarsch;
  • kontinuierliche Kommunikationsarbeit, die erklärte, warum „Frieden“ ohne Gerechtigkeit und Sicherheit keine neutrale Position ist;
  • eine Verschiebung des Diskurses weg von abstraktem Pazifismus hin zu Fragen von Verantwortung und Sicherheit.

8.05 Ukraine in Memory

Eine Kampagne, die sich dem ukrainischen Erfahrungshorizont im Zweiten Weltkrieg widmete – einem Aspekt, der in der deutschen Erinnerungskultur häufig unsichtbar bleibt.

Ergebnisse:

  • eine Gedenkaktion am 8. Mai;
  • begleitende Bildungsformate und öffentliche Beiträge;
  • stärkere Sichtbarkeit ukrainischer Perspektiven im deutschen Erinnerungsdiskurs.

Keine Bühne für Putin-Unterstützer:innen

Diese Kampagne richtete sich gegen die Normalisierung russischer kultureller Präsenz in Europa während des russischen Angriffskrieges, insbesondere gegen Auftritte von Anna Netrebko auf staatlichen Bühnen in Berlin.

Ergebnisse:

  • wiederholte schriftliche обращения an die Staatsoper Berlin mit der Forderung nach einer Stellungnahme;
  • als Reaktion auf das Ausbleiben einer Antwort mehrere öffentliche Demonstrationen im Verlauf des Jahres;
  • eine breite Welle medialer Berichterstattung (u. a. Die Zeit, taz, ntv, DW, BZ, RBB);
  • ein konkreter zivilgesellschaftlicher Effekt: Während einer Aktion zerriss ein Mann, der ein Ticket für eine Aufführung von Anna Netrebko besaß, dieses öffentlich und verzichtete bewusst auf den Besuch – als Zeichen der Ablehnung;
  • die Kampagne zeigte, dass öffentliche Aktionen nicht nur Diskurse beeinflussen, sondern auch individuelle Entscheidungen.

Demonstrationen und öffentliche Aktionen

Im Jahr 2025 initiierte Vitsche oder beteiligte sich an 11 Demonstrationen, Märschen und öffentlichen Aktionen in Berlin. Diese fanden über das gesamte Jahr hinweg statt und waren sowohl Teil langfristiger Kampagnen als auch Reaktionen auf konkrete Ereignisse.

Die Aktionen wurden in Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Partnern durchgeführt, darunter Fridays for Future, Campact, Fellas for Europe, RazomWeStand, Allianz Ukrainischer Organisationen und weitere.

Für Vitsche waren diese Aktionen keine einmaligen Gesten, sondern Teil einer kontinuierlichen Präsenz im öffentlichen Raum Deutschlands.

Veranstaltungen, Vorträge und öffentliche Formate

Neben Straßenaktionen entwickelte Vitsche 2025 gezielt Räume für Dialog, Wissensvermittlung und Austausch.

Im Laufe des Jahres organisierten oder co-organisierten wir über 20 Veranstaltungen, darunter:

  • öffentliche Vorträge und Podiumsdiskussionen;
  • Konferenzen;
  • Filmvorführungen;
  • Workshops und Bildungsformate;
  • Buchpräsentationen sowie öffentliche Gespräche mit Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Kulturschaffenden.

Vitsche Talks

Im Jahr 2025 etablierten wir erfolgreich das Format Vitsche Talks – intime öffentliche Gespräche mit jeweils 15–20 Teilnehmenden.

  • nahezu alle Treffen waren vollständig ausgebucht;
  • das Format wurde wiedererkennbar und stark nachgefragt;
  • viele Teilnehmende kamen mehrfach zurück.

Vitsche Talks zeigten den großen Bedarf an vertieften Gesprächen über Ukraine, Krieg, Erinnerung und Kultur – ohne laute Parolen, aber mit inhaltlicher Tiefe. Wir haben dieses Interesse wahrgenommen und werden das Format im kommenden Jahr fortsetzen.

Medienpräsenz und Partnerschaften

Im Jahr 2025 fand die Arbeit von Vitsche regelmäßig Eingang in deutsche und internationale Medien, darunter DW, FAZ, Die Zeit, Tagesspiegel, RBB, taz, ntv, BZ, Deutschlandfunk, France 24 und weitere.

Die Berichterstattung umfasste:

  • Interviews;
  • Kommentare;
  • analytische Beiträge;
  • Erwähnungen im Zusammenhang mit Kampagnen und Demonstrationen.

Parallel dazu baute Vitsche ihr Partnernetzwerk weiter aus und vertiefte bestehende Kooperationen. 

2025 arbeiteten wir zusammen mit:

  • zivilgesellschaftlichen Initiativen und NGOs;
  • akademischen Institutionen und Forschenden;
  • kulturellen Organisationen;
  • diplomatischen Vertretungen und Stiftungen;
  • Medien und Journalist:innen.

Diese Partnerschaften ermöglichten nicht nur gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen, sondern auch den Aufbau von Vertrauen und langfristiger Zusammenarbeit.

Rückblick

Das Jahr 2025 hat gezeigt, dass öffentliche Präsenz dann Wirkung entfaltet, wenn sie konsequent, nachvollziehbar und auf Menschen ausgerichtet ist.

Für Vitsche bestätigte dieses Jahr, dass die Verbindung von Straßenaktionen, Kampagnen, Bildungsarbeit und Medienpräsenz realen gesellschaftlichen Einfluss erzeugen kann – und einen Raum schafft, in dem ukrainische Stimmen nicht verstummen, sondern klar und würdevoll gehört werden.